Kolumne: Geh Schorsch Geh hot an dicken Hals

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„Geh Schorsch Geh hot an dicken Hals

Da streitet unsa Landwirtschaftsminister mit der Umweltministerin um Bauernregeln. Ja, jetzt is Fasching!

 

Aber des is doch Kindergartenfasching. Ham se de über den Bundesverkehrswegeplan g’stritten? Naa! Aa net um de B15 neu! Aber genau des waar in eana Fach g’falln!

 

Da werd Geld ausgebn für a freiwilligs »Tierwohl«-Label, knappe 70 Mios, und für die Bauernregel-Aktion 1,7 Millionen. Dass des Tierwohl a mit einer Autobahn was zum doa hom kannt, is eana net kemma. Auf dene wern nämlch de armen Viecher europaweit umananda karrt, damit möglichst vui Subventionen eig’strichen wern kenna. Hot des nix mit Tierwohl zum doa?

 

Da regt er si auf üba de Bauernregel:

Ohne Blumen auf der Wiese,
geht’s der Biene richtig miese.

 

Da wo a Autobahn is, gibt’s koane Wiesn mehr! Ja, is denn a Biene koa Tier, des wo Anspruch auf Tierwohl hat, wia de Fackein oder Hehna? Boi mia koane Bienen mehr ham, kenna mia wia de Chinesen unsere Baam und andere Fruchtpflanzen mit am kloana Pinsel selbst bestäuben. Vui Spaß dabei!

 

Auf der andern Seitn hat unsere Umweltministerin den Verkehr bei de Bauernregeln aa weglassn. Ja woas de net, dass neue Straßn aa wertvolle Umwelt verbraucha, wia de Isarleitn bei Landshut? Ja woas de net, dass auf a solchener Straß mehr Abgas produziert wird, als auf jeder andern, oder auf’m Gleis oder auf’m Wasser?

 

Da hätt i a Bauernregel, auf de de zwoa sich einigen kannten:

Wird des Bauern Wiese grau,
is a Autobahn im Bau.

 

Glabst das!!! I hab an solchan Hals!!!

Euer
Geh Schorsch Geh

23. 2. 2017

 

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