Winja Kühn, Oberbergkirchen

winja-raw_07.2015Winja Kühn lebt auf ihrem Hof bei Oberbergkirchen und arbeitet als Leiterin Betriebsabrechnung und Ausbilderin in einem Rosenheimer Unternehmen.

„Von jedem wirtschaftlichen Unternehmen wird Transparenz gefordert. Das erwarte ich ebenso von unserer Regierung.“

Winja Kühn sagt:

„Von der Politik in Bayern fühle ich mich betrogen. Hätten nicht ein paar wachsame Bürger Augen und Ohren aufgemacht, wüsste ich bis heute nichts von der geplanten Trassenführung der 4-spurigen Autobahn B15 neu, der sogenannten „Platzhaltervariante“. In 2020 oder etwas früher hätten die Planer vor unserer Haustür gestanden und uns gesagt, wie die 28 m breite Trasse durch unser Wohnzimmer verläuft. Mit dieser Vorgehensweise seitens der Politik bin ich nicht einverstanden!

Von jedem wirtschaftlichen Unternehmen wird Transparenz gefordert. Das erwarte ich ebenso von unserer Regierung: Planung, Vorstellung der Projekte, frühzeitige Einbindung der Bürger, konkrete Entscheidungen und Zusagen.

Ich freue mich auf die nächsten Wahlen, ich werde mein Kreuz sehr überlegt setzen. Ich selbst als Ausbilderin werde weiterhin aktiv bleiben und insbesondere unsere Zukunft, unsere nächste Generation darauf hinweisen, wie wichtig Meinung, Ehrlichkeit und Transparenz sind. Mir persönlich geht es insbesondere um Werte, Achtung und Respekt:

 

Versuche nicht ein erfolgreicher Mensch, sondern lieber ein wertvoller Mensch zu werden.

Albert Einstein, deutscher Physiker (1879 – 1955)

 

Aus meiner Sicht braucht niemand eine weitere 4-spurige Autobahn quer durch Bayern, um weiteren Verkehr, Lärm und Dreck anzulocken. Eine neue Infrastrukturplanung für unsere Region muss her! Eine, die nicht nur den Ausbau bestehender Straßen berücksichtigt, sondern auch den Bahn- und insbesondere die Netzanschlüsse über Glasfaser in ganz Deutschland fördert. Das wäre zukunftsorientiert!“

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