Unser Widerstand

Gemeinsam

Im Widerstand – Gestern, heute und morgen erst recht

Die B15 neu ist Bayerns längstes Straßenbauprojekt. Begonnen in den 1960er Jahren und geplant als durchgehende Autobahnverbindung zwischen Regensburg und Traunstein über Landshut (A 93), änderte man 1975 die Trassenführung Richtung Rosenheim. Gleich als das Projekt Anfang der 1970er Jahre bekannt wurde, formierte sich der Widerstand.

Widerstand seit 40 Jahren! Widerstand in der 2. Generation. Und die 3. Generation macht auch schon mit.

 


1.3.2017 Mit Transparent auf dem Aschermittwoch der Grünen in Landshut

 

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Bündnis 90 / Die Grünen bereiten ihren Bundestagswahlkampf vor und wir waren dabei: sie sollen merken, dass die Bürgerinnen und Bürger entlang der geplanten Trasse erwarten, dass sie eindeutig Farbe bekennen gegen das unsinnige gelbe Autobahnprojekt!

10.12.2016 Der Widerstand ist ungebrochen: Sternmarsch im Kleinen Vilstal

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Von Hörlkam und Riedlkam machten sich heute rund 250 Menschen Richtung Vils auf, um gegen die B15 neu durchs Kleine Vilstal zu protestieren. Der Herrgott war, so scheint’s, auf ihrer Seite, denn es herrschte der allerschönste Sonnenschein. Auch Vertreter politischer Parteien aus den Umlandgemeinden waren gekommen, und eine ehemalige Vertreterin der Pro-Bewegung war dabei, sie kämpft jetzt gegen die B15 neu.

Klar war den Demonstranten, dass es nicht darum gehen kann, lediglich das Kleine Vilstal zu schützen. Deshalb betonten sie, „dass wir unsere Heimat nicht zerschneiden lassen – egal ob in Altfraunhofen, im Kleinen Vilstal oder sonst wo. Wir stehen zusammen!“

Gut so!

8.10.2016 Neue BI bei Geisenhausen gegründet

Der Widerstand im Landkreis Landshut bekommt Verstärkung! Die neue Bürgerinitiative in Stützenbruck, westlich von Geisenhausen, lud am 8. Oktober zu einem Mahnfeuer gegen die geplante Trasse der B15 neu.

„Zwei der nur noch drei aktuellen Planungsvarianten für die B15 neu umgehen zwar Landshut weit im Osten bis vor Geisenhausen, sollen dann aber als ‚Autobahn‘ im Kleinen Vilstal Richtung Altfraunhofen bis zur Anbindung an die B15 alt verlaufen. Diese unverantwortliche Routenführung bedroht nicht nur uns Menschen, sondern zerstört in großem Stil wichtige landwirtschaftliche Nutzflächen, ein einzigartiges FFH-Naturschutzgebiet sowie ein beliebtes regionales Naherholungsgebiet“, so beschreiben die Organisatoren des Mahnfeuers die Situation vor Ort.

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Wir konnten mit einem Faltblatt mit Fakten unterstützen.

9.9.2016 Brief an die Mitglieder des Verkehrsausschusses
Im September haben wir einen Brief an die Mitglieder des Verkehrsausschusses geschickt, der als nächstes den Bundesverkehrswegeplan 2030 prüfen wird. Darin haben wir unsere Bedenken und Einwände gegen das landschafts- und höfezerstörende unsinnige Autobahnprojekt zusammengefasst.

30.5.2016 Außergewöhnlicher Termin: Nikolaus trifft den Bayerischen Verkehrsminister

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Anlässlich des Veldener Volksfestes kam der Bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann in den niederbayerischen Markt. Dort wurde er vom Nikolaus begrüßt, der – ganz ungewöhnlich in der Jahresmitte – den Minister an sein Versprechen zum Bürgerdialog vom 6. Dezember 2014 in Hinterberg erinnerte.

Nikolausgedicht vom 30. Mai 2016

Vor 17 Monat in Hinterberg vorm Haus,
sprach ich Dich an, der Nikolaus.
Im Streit ging‘s um d‘ B15 neu,
die koaner mag, ganz nebenbei.
D‘Erdinger net und Muidorfer net,
nur Bayersdorfer sie gern beim Nachbarn hätt.
Für ihn den Nutzen, der Nachbar soll‘s büßen,
Sankt Florian lässt herzlich grüßen.

Wie weise war da Dei Beschluss,
dass d‘B15 in Ohu enden muss.
Dei Klugheit währte nur 11 Tage,
da stellt das Kabinett die Frage,
ob nicht mit zwei verschied’nen Trassen
den Streit um die verflixte Straß’n
man Dobrindt nach Berlin verschiebt.
Der schwarze Peter ist nicht beliebt.

Aus Berlin liegt jetzt die Antwort vor,
laut ist der Unzufriednen Chor.
Der Bunderechnungshof beteuert,
die Kostenrechnung ist bescheuert.
Das Umweltbundesamt sieht rot,
Naturzerstörung ohne Not.
Und ungeprüft blieb‘n Varianten,
verlangt von Dobrindts Ministrianten.

Nach Bayern geht d‘Entscheidung jetzt,
das Kabinett muss guterletzt
ob Neubau oder Ausbau sagen.
Und da gilt’s, auf die Leut zu hören,
und auf Vernunft nochmal zu schwören.
Minister Herrmann lass Dir sagen,
der Nikolaus ist nicht vergesslich,
und rät Dir eindringlich verlässlich,
bestärk die andern nicht im Wahn,
sag deutlich NEIN zur Autobahn.

April 2016 Rote Briefe zur B15 neu. Die Öffentlichkeitsbeteiligung am BVWP 2030

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Auf der Informationsveranstaltung in Pauluszell

Bis zum 2. Mai 2016 läuft die sechswöchige Frist, während der Bürger zum ersten Mal Stellungnahmen zum aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) abgeben können. Als Hilfestellung für die Stellungnahmen haben wir Informationsmaterial mit einer Karte zu den B15 neu-Straßenprojekten aus dem BVWP vorbereitet.

Hunderte Teilnehmer kamen auf unseren Veranstaltungen in den betroffenen Landkreisen Landshut, Mühldorf und Erding, um sich über den aktuellen Stand zu informieren und zu erfahren, wie sie ihre Stellungnahme abgeben können. Sie und die Mitglieder der rund 40 Bürgerinitiativen entlang der geplanten Autobahntrasse schicken rote Briefe ins BMVI und beteiligen sich online über die vom BMVI freigeschalteten Webseiten.

Habt ihr in der Schule nicht aufgepasst?

Die 12-jährige Paula aus Reichertsheim hat so einen Brief an den Bundesverkehrsminister geschickt:

Lieber Straßenbauer,

ich bin die Paula und 12 Jahre alt und wohne in der Gemeinde Reichertsheim. Ich will nicht, dass ihr eine neue Straße – die B15 neu heißt – bei uns durch unsere schöne Landschaft baut. Ich schreibe Euch deswegen einen Brief und erkläre Euch warum ihr diese große Straße bei uns nicht bauen sollt.

In der Schule lernen wir, dass wir auf unsere schöne Natur Rücksicht nehmen und erhalten müssen. Das lernen wir in Religion, Biologie. Habt ihr in der Schule damals nicht aufgepasst, als das Thema von euren Lehrern durchgenommen wurde? Eine neue Straße zerstört die Natur und Landschaft, das weiß doch jeder. Lärm und Abgase kommen auch noch dazu. Daher finde ich es super, dass es noch Erwachsene gibt, die das noch genau so sehen wie wir Kinder. Daher finde ich die Leute von der Bürgerinitiative Stopp B15 neu mit den roten Briefen super toll. Die haben nicht vergessen, was sie in der Schule gelernt haben. Nehmt Euch mal ein Beispiel an dem Verein. Die haben sich auch das Biotop Thalhamer Moos angeschaut. Wie wir Kinder, wenn wir Wandertag haben. Das müsst ihr Euch mal anschauen, was es da alles zu sehen gibt an seltenen Pflanzen und Tieren. Schaut doch mal vorbei und überzeugt Euch selber. Und da wollt ihr eine Autobahn B15 neu durchbauen?

Auch soll ich Euch von meinem Bruder, der acht Jahre alt ist, ausrichten, dass er auch nicht will, dass ihr bei uns eine Straße baut.

Liebe Grüße aus Reichertsheim von
Paula und Simon

29.10.2015 Ein Offener Brief für Ministerpräsident Seehofer

Schön, dass der bayrische Ministerpräsident einer Einladung der Bürgerinitiativen gegen die dritte Startbahn nachkommt. Wir finden, das ist guter politischer Sti: Mit den betroffenen Menschen vor Ort sprechen und sich über ihre Probleme mit staatlichen Großprojekten zu informieren.

Auch wir, die Betroffenen und Gegner der B15 neu, haben uns schon mehrmals an ihn gewandt, in Hinterskirchen 2014 und in Ergolding 2015, sich mit der drohenden Zerstörung unserer Heimat durch die B15 neu vor Ort zu informieren. Er hatte uns versprochen, in den Landkreis Landshut zu kommen, wo die Durchschneidung des niederbayerischen Hügellands jetzt mit der Ortsumfahrung von Landshut begründet werden soll. Das Versprechen hat er bisher nicht eingehalten. Deshalb überreichte Gisela Floegel ihm heute einen Offenen Brief.

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12.10.2015 Gisela Floegel übergibt dem Bundesverkehrsminister ein kritisches Schreiben

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Unsere Vereinsvorsitzende Gisela Floegel (li.) und Rosenheimer Herbert Ernst (re.) überreichen dem Bundesverkehrsminister unsere Kritik an den Planungen zur B15 neu

 

Im Schreiben heißt es zum aktuellen Status des BVWPs 2015: „Transparenz und frühe Öffentlichkeitsinformation wurden uns bei unseren beiden Besuchen im März 2014 und März 2015 in Ihrem Ministerium zugesagt. Wie uns kürzlich bekannt wurde, liegen Ihrem Ministerium mittlerweile die Nutzen-Kosten-Bewertungsdaten der beauftragten Institute für den Bundesverkehrswegeplan vor. Soweit uns bekannt ist, ergeben diese Rohdaten für das uns speziell interessierende Projekt, die Autobahn B15 neu, einen Kosten-Nutzen-Faktor von unter 1, das würde bedeuten, dass das Projekt nicht in einen vordringlichen Bedarf eingestuft werden könnte. Bevor diese neutral erhobenen Daten zur politischen Bewertung ins bayerische Innenministerium geschickt und dort weiterbearbeitet werden, wäre es für uns wichtig, diese aktuelle und neutrale Bewertung vorliegen zu haben. Wir bitten Sie daher, diese Originaldaten, die in Ihrem Haus vorliegen, an unseren Verein weiterzuleiten, damit nicht aufgrund nachträglicher, politischer Manipulation ein nicht verkehrstechnisch zu rechtfertigendes Projekt in den ohnehin überzeichneten Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird.“

Am Dialogforum zur Ortsumfahrung Landshuts wird sachliche Kritik geübt, eine Veranstaltung, die „dazu benutzt wird, um die Autobahn B15 neu südlich der A92 weiterzutreiben. Um die 230 Millionen-Investition in den ersten Teilabschnitt südlich der A 92 zu begründen, werden sogar die weitaus geringeren Kosten und die höhere Entlastung der Stadt Landshut durch eine nur 3,6 km lange zweispurige Isarquerung als Alternative schlechter bewertet.“

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat das Schreiben in Rosenheim entgegengenommen.

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Geplant mit RQ28: 28 Meter Breite soll die Autobahn B15 neu nach dem Willen vieler politischer Mandatsträger und einiger Wirtschaftsverbände bekommen, das sind 2 Fahrspuren in jede Richtung plus Standspur und ein Grünstreifen in der Mitte.

6.8.2015 Führung durch Thalhamer Moos mit Dr. Christian Magerl und Harald Weiskopf

Exkursion ins Thalhamer Moos

Im Mai hatte die VHS Schwindegg eine geplante Führung durchs Thalhamer Moos abgesagt, weil wir sie auf dieser Website beworben hatten. Da wir unsere Heimat lieben, haben wir nun unsere eigene Exkursion zu diesem kleinen, bedrohten Schmuckstück unweit von Walkersaich geplant und durchgeführt.

Ein Besuch lohnt sich. Das Thalhamer Moos ist ein Niedermoorgebiet in der Flussaue der Isen. Seit 2004 als FFH-Gebiet ausgewiesen, trägt das Thalhamer Moos als Mosaiksteinchen zum Schutz der europäischen Flora und Fauna bei. Rauchschwalben, Blaukehlchen, Baumfalken sieht man dort. Bekassine, Kiebitz, Sumpf-Heidelibelle und Ameisenbläuling, alle auf der Roten Liste Bayern, lassen sich auf einer Wanderung entdecken. Großsegge und Pfeifengras, typische Pflanzen in einem Niedermoor, Wiesenknopf, Trollblume und Teufelsabbiss sind hier beheimatet.

25 Bürger informierten sich bei der Führung über die Besonderheiten dieses Biotops im Landkreis Mühldorf. Christian Magerl, Biologe und MdL, und der Ortskundige Harald Weiskopf leiteten die Exkursion. Wir danken ihnen für die vielen Informationen zu Moos und der drohenden Zerstörung dieses Kleinods durch die geplante Autobahn.

19.7.2015: Unser SOMMERfestival beim AmVieh-Theater in Schafdorn

 

„Super Sommerfest habt ihr da auf die Beine gestellt. Respekt an alle Verantwortlichen.“ – „DANKE für eure Arbeit! Es war eine sehr gelungene Veranstaltung!“ – „Schee war’s! Nochmal ein ausdrückliches Lob an das ganze Team, habt ihr super organisiert.“

So und so ähnlich hörten wir es von vielen unserer Besucher auf dem SOMMERfestival, und so oder so ähnliche Schreiben und Mails haben uns nach der Veranstaltung erreicht.

Auch die Presse war voll des Lobs. Sie titelte: „Widerstand mit Unterhaltungswert“ (OVB) und schrieb: „Die Initiatoren des Stop B15 neu Festival können sich gratulieren: Jede Menge Besucher und ein super Programm, das total begeisterte.“ (Mühldorfer Wochenblatt)

Mit dem SOMMERfestival haben wir wohl einen Nerv getroffen. Feiern musste einfach mal sein! Es ist ja nicht so, dass der Widerstand nur Spass macht: Er kostet sehr viel Energie von jedem Einzelnen, der sich beteiligt. Ob beim Zusammentragen einer Unterschriftenliste in der eigenen Gemeinde, beim Verteilen von Postkarten, im Gespräch mit unwilligen politischen Mandatsträgern, beim Ausarbeiten des Infomaterials. Alles erfordert enorm viel Zeit und Kraft, die neben dem Alltag aufgebracht werden soll.

Danke

Das ist schon mal ein dickes Dankeschön wert, was wir dann auch mit dem Festival zum Ausdruck bringen wollten. Wir bedanken uns aber ebenso bei allen Besuchern für die wunderbare Stimmung, die sie mitgebracht haben und für die vielen guten und ermunternden Gespräche. Und auch den Künstlern von Zwirbeldirn, Hundling, Maria Peschek, Werner Meier und den Wellküren sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt für ihre super Unterstützung. Und an das Team vom AmVieh-Theater geht gleichfalls unser Dank: Die Versorgung der vielen Leute habt ihr wie geschmiert hinbekommen, Respekt! 

8.6.2015 Volksfest in Velden

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Am letzten Tag kam der Heimatminister Markus Söder auf das Veldener Volksfest. Eine Gelegenheit, die wir uns nicht entgehen lassen wollten.

Kümmern ihn eigentlich Lärm und Gesundheit, Klimaschutz, Schadstoffbelastung und die Zukunft unserer Kinder? Wir haben ihn damit konfrontiert und ihm einen Brief überreicht. Darin heißt es:

„… Mit dem Projekt B15 neu, in Wirklichkeit Bayerns längster Autobahnneubau, ist … unsere nieder- und oberbayerische Heimat, in großer Gefahr. … Das einzige Nadelöhr Landshut soll jetzt als Vorwand dienen, den zerstörerischen, mit 1,3 Milliarden extrem teuren Autobahnneubau über die Isar hinaus weiter zu treiben. Dabei wären Landshuts Verkehrsprobleme mit dem Bau einer Ostumfahrung mit stadtnaher Isarbrücke schneller, effektiver und weniger flächenzerstörend zu lösen. …
Als Finanzminister haben Sie … die Mittel, die flächensparende Version einer Landshuter Ostumfahrung mit neuer Isarbrücke zu finanzieren. …
Wir beteiligen uns konstruktiv am Dialogforum „Landshuter Umfahrung“, das von Ihrem Kollegen Herrn Staatsminister Joachim Herrmann einberufen wurde und möchten an einer sinnvollen Lösung für Landshut mitarbeiten. Die größte Hilfe wäre dabei aber eine Finanzzusage aus Ihrem Haus, dass Sie einen stadtnahen Isarübergang großzügig fördern würden.“

Noch warten wir auf eine positive Antwort des Heimatministers.

Den ganzen Brief finden Sie hier.

2.5.2015 Einweihung des Trachtenkulturzentrums in Holzhausen

holzhausen_02052015Zur Eröffnung und zum Empfang des bayerischen Ministerpräsidenten war die kleine Gemeinde Holzhausen am Morgen des 2. Mai festlich geschmückt. Anlass war die Eröffnung des Bayerischen Trachtenkulturzentrums. Doch irgendwie war das Schmücken der Häuser falsch verstanden worden. Jeder der den Ort besuchte, musste an zahlreichen Transparenten, Plakaten und Fähnchen mit der Aufschrift „Stop B15 neu – Heimat bewahren“ vorbei.

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23.4.2015 Zeugen einer denkwürdigen Mühldorfer Kreistagssitzung

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Am 23.4.2015 versammelten sich B15 neu-Gegner vor dem Mühldorfer Landratsamt, um gegen die 180°-Kehrtwende der Kreistags-CSU und -SPD zu protestieren.

Nur mit Platzkarten war es den rund 60 Interessierten erlaubt, an der öffentlichen Kreistagssitzung, welche die Opposition anberaumt hatte, teilzunehmen. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten sich schon mehr als eine Stunde vor Beginn angestellt. Nicht allen wurde der Eintritt gewährt.

Auf die Besucher wirkte die zähe, z. T. erschütternde Sitzung wie ein Theaterspiel mit vergebenen Rollen. Meinungsaustausch und ein Ringen um beste Lösungen sieht anders aus. Am Ende kam es wie erwartet: Die CSU-Abgeordneten im Kreistag und ihre SPD-Ableger waren gut auf Linie gebracht und stimmten dafür, dass nun auch der Landkreis für die Raumordnungstrasse (ROT) von 1977 ist, so wie schon vom bayrischen Staat für den BVWP 2015 eingereicht. Die namentliche Abstimmung der Kreisräte fand übrigens unter den strengen Augen einer hochkarätige IHK-Vertretung statt.

Der CSU-/SPD-Antrag:

„Gemeinsamer Antrag CSU Kreistagsfraktion und SPD Kreistagsfraktion zur Beratung über die B15 neu

1. Der Kreistag bekräftigt seinen Beschluss vom 31.10.214 zur B15 neu.

2. Der Kreistag begrüßt den Beschluss des Bayerischen Landtags zur B15 neu, der mit großer Mehrheit mit den Stimmen der CSU, SPD und Freien Wähler gefasst wurde.

3. Der Bayerische Landtag hat die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Verkehrserschließung zwischen Landshut und der B12 /A94 anerkannt.

4. Die Anmeldung des Ausbaues der Bundestrasse B15 alt mit Ortsumfahrungen und zum anderen die ursprünglich raumgeordnete Trasse als Korridoranmeldung zum Bundesverkehrswegeplan mit einer ergebnisoffenen und gleichgewichtigen Bewertung wird begrüßt.“

 

Begründungen für die 180°-Wende der Kreisräte: Es habe viele neue Erkenntnisse in der Zwischenzeit gegeben. Man fragt sich doch welche. Und noch schöner: Der Landkreis Erding habe den Ausbau der B15 neu auf seinem Gebiet abgelehnt. Wahrlich ein starker Grund, dass die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Mühldorf ab 2020 mit dem Verkehrsaufkommen einer europäischen Transversale zurechtkommen müssen, mit Lärm und Abgasen. Und ganz gewiss doch ein ausreichender Grund, um wertvollen Ackerboden im Landkreis Mühldorf für dieses für unsere Region unsinniges Autobahnprojekt zu zerstören.

Im Beschluss des Kreistages vom 31. Oktober 2014 hatte es noch geheißen:

„Die Dimensionierung der Straße ist an das zu erwartende Verkehrsaufkommen anzupassen. Insbesondere ist dabei zu prüfen, ob dort, wo das Verkehrsaufkommen geringer ist, nicht auch eine kreuzungsfrei ausgebaute zweispurige Straße (wie bei der Flughafentangente Ost) oder eine dreispurige Straße mit wechselnden Überholspuren (wie bei der B 20 bei Straubing) ausreicht.
Der Flächenverbrauch und die landschaftsbeeinträchtigende Wirkung sind auf das unbedingt notwendige Mindestmaß zu beschränken.“

16.4.2015 Petition in Berlin angekommen

Mit 13-monatiger Verspätung ist unsere Petition jetzt im Petitionsausschuss angekommen! Heute erreichte uns die Eingangsbestätigung.

7.4.2015 Bayerns Verkehrsminister Herrmann startet Dialogforum. Wir sind dabei !

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am 7. April im Landshuter Rathaus das „Dialogforum Ost-Süd-Umfahrung Landshut im Zuge der B15 neu“ gestartet. In dem Forum sollen die landes- und bundespolitischen Mandatsträger im Raum Landshut sowie die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden und auch Vertreter der wichtigsten Verbände und Interessengruppen gemeinsam über möglichst alle projektrelevanten Aspekte diskutieren und die Planung begleiten.

Auf der aus diesem Anlass anberaumten Pressekonferenz hieß es, dass das Dialogforum von Landrat Peter Dreier, Landshuts Oberbürgermeister Hans Rampf und dem Leiter der Bayerischen Straßenbauverwaltung Karl Wiebel moderiert werden soll. Die Einladungen zum ersten Treffen gehen voraussichtlich kommende Woche raus, das erste Treffen soll in 3–4 Wochen stattfinden.

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Startschuss zum Dialogforum (v.l.n.r.) Landrat Peter Dreier, Verkehrsminister Joachim Herrmann, Landshuts Oberbürgermeister Hans Rampf

Mehr zum Dialogforum finden Sie hier.

4.-7.3.2015 Fahrt nach Berlin: Wo ist unsere Petition von 2013?

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Das Foto vor dem Reichstag mit Banner war ein Muss. Aber auch ein Spaß!

Auf Einladung von MdB Thomas Gambke waren einige von uns nach Berlin gefahren. Wir waren im Bundesverkehrsministerium, um uns nach der verschollenen Online-Petition von 2013 zu erkundigen. Damit hatten mehr als 12000 Bürgerinnen und Bürger den Deutschen Bundestag gebeten, die B15 neu südlich der A92 nicht in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen. Diese Petition hatte unsere Vorsitzende Gisela Floegel an Staatsekretärin Dorothee Bär im Bundesverkehrsministerium persönlich übergeben. Aber: Bis zu unserer Berlinfahrt war die Petition nie im Petitionsausschuss angekommen!

„Das ist eine ungeheuerliche Bürgerverachtung, wenn das Anliegen von Tausenden von Bürgern einfach in der Ablage landet, ohne wirklich geprüft zu werden“, so Gisela Floegel kurz vor der Abreise. „Wir holen uns die Petition zurück und bringen sie persönlich zum Petitionsausschuss.“

18.2.2015 Wir waren eingeladen auf dem Aschermittwoch der Grünen in Landshut

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Auf dem Aschermittwoch der Grünen in Landshut (v.l.n.r.): Marie Enderlein, Emil Kühn und die Vorsitzender der Gemeinschaft der B15 neu-Gegner Gisela Floegel (mit Spraydose)                                     Foto: gruene-bayern.de

Für unser Engagement gegen die Monstertrasse gab es dickes Lob von den Grünen-Abgeordneten, samt Kuchen und Blumen. Die Unterstützung vom Kreisverband mit Elke Rümmelein und vom Landesverband mit Sigi Hagl ist uns und unserem Anliegen sicher. Der bayrische Ministerpräsident mit seinem Wankelkurs waren das Thema und doch immerhin 15 Tage Vernunft bei der CSU.

18.2.2015 Demo vor CSU-Veranstaltung in Walkersaich

In Obertaufkirchen entsteht gerade eine neue Bürgerinitiative gegen die B15 neu. Dort legt man sich gewaltig ins Zeug. Einen Probelauf gab’s am 18. Februar bei der Aschermittwochveranstaltung der CSU in Walkersaich. Vor dem Gasthaus hatten sich rund 100 Protestierende mit Transparenten und Plakaten versammelt und suchten das Gespräch mit den Politikern Stephan Mayer, MdB, und Landrat Georg Huber. Beeindruckend!

15.1.2015 Öffentliche Informationsveranstaltung in Geisenhausen

Gemeinsam mit dem Bund Naturschutz fand am 15. Januar in den Brauhausstuben in Geisenhausen eine Informations- und Protestveranstaltung zur B15 neu statt. Der Bayrische Rundfunk war gekommen und andere Medienvertreter.

In der vorangegangenen Mitgliederversammlung der Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse Regensburg – Rosenheim (B15 neu) e.V. war der gesamte Vorstand entlastet und für weitere zwei Jahre einstimmig wiedergewählt worden. (Tätigkeitsbericht und Statement von Gisela Floegel auf der Mitgliederversammlung finden Sie hier)

Hauptredner des öffentlichen Teils war Reinhold König vom Bund Naturschutz. Sein Vortrag gab einen guten Überblick über die augenblicklich diskutierten Trassenvorschläge und konnte auch schon etwas zum neuen Oßner-Vorschlag sagen. Florian Oßner, Veldener CSU-Mitglied und MdB, schlägt einen 4-spurigen Weiterbau der B15 neu über die Isar vor, mit Untertunnelung der Isarhangleite und Weiterführung bis zur B299.

Neutrale Bewertung

König zeigte, dass – lt. amtlicher Angaben – auf der heutigen B15 durchschnittlich knapp 8000 Kfz am Tag fahren, eine Bundesstraße ist ab 16.000 vorgesehen, ein weiterer Beleg dafür, dass die B15 neu eigentlich eine Ausweichstrecke für den transeuropäischen Fernverkehr parallel zur A9 (Berlin-Nürnberg-München) sein soll, was jedoch die Politik in der Öffentlichkeit nicht so deutlich sagt.

Alle Straßenbauprojekte, welche die Bundesländer für den Bundesverkerhswegeplan (BVWP) einreichen, müssen sich seit kurzem einer neutralen Nutzen-Kosten-Analyse externer Gutachter unterziehen. Diese prüfen u.a., ob der Nutzen der neuen Straße deutlich über der bisherigen Lösung liegt und ob die Straße auch realisierbar ist. Erst mit einer positiven Bewertung werden das Raumordnungsverfahren und später die Planfeststellung eingeleitet. Ein langwieriger, jahrelanger Prozess.

Übrigens: Wir von der Gemeinschaft der B15 neu-Gegner, die Grünen im Landkreis Landshut und der Bund Naturschutz sowie die Gemeinde Kumhausen lehnen die Oßner-Variante ab. Die Stadt Landshut und die Anwohner der B15 brauchen jetzt Lösungen und nicht erst in 15 Jahren!

 

Vortrag von Reinhold König zum Download Teil 1 Teil 2

Mehr dazu in unserem Pressespiegel

10.01.2015 Stürmischer Protest auf allen Trassen
„hier nicht und nicht anderswo“ – Unter diesem Motto hatte die Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahn B15 neu und die angeschlossenen Bürgerinitiativen für den frühen Abend des 10. Januar knapp 400 Mahnfeuer bei den Landratsämtern Landshut, Erding, Mühldorf, Ebersberg und Rosenheim angemeldet. Wegen der starken Windböen entschlossen sich die Versammelten an vielen Orten spontan dazu, statt der Mahnfeuer eine Mahnfeier steigen zu lassen. Mehr …

06.12.2014 Verkehrskonferenz in Hinterberg

Unsere Anwesenheit in Hinterberg und der Auftritt des Nikolaus (Danke, Herbert!) haben Folgen gehabt: Der Bayrische Innenminister Joachim Herrmann denkt erstmals an eine normale einbahnige Bundesstraße mit wechselnden Überholmöglichkeiten.

Wir waren vor Ort – Impressionen

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29.10.2014 SPD-Veranstaltung in Taufkirchen/Vils zu Pro und Kontra der B15 neu

Beim Wagnerwirt in Taufkirchen/Vils konnten sich interessierte Bürger aus erster Hand über das Pro und Kontra zur B15 neu informieren. Christine Skala aus Velden vertrat die Position der Gemeinschaft der Gegner, Alexander Putz (FDP) die der Befürworter. Ewald Schurer, MdB für die SPD, gab einen Einblick in die augenblickliche politische Diskussion zur gelben Autobahn im Landtag und beim Bund. mehr…

08.09.2014 Stop B15 neu, Herr Dobrindt!
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Treffen mit dem Bundesverkehrsminister in Abensberg

02.08.2014 Bürger fordern Ortsumgehung statt B15 neu in Taufkirchen / Vils

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Seit Jahren fordern die Taufkirchener Bürger eine Entlastung des Marktes. Zwei Bundesstraßen kreuzen sich hier. Im Moment läuft das Planfeststellungsverfahren für eine Umgehung B388 ( Stand Mai 2014) B 388; Ortsumgehung Taufkirchen a. d. Vils Baulastträger: Bundesrepublik Deutschland Länge: 5,4 km Kosten: ( noch nicht bekannt) Verkehrsbelastung: 7.500 Kfz/24h (Prognose 2020) Sachstand: Planfeststellungsverfahren läuft

07.09.2014 Autobahngegner besuchen Wirtsschaftsschau
„Wir sind nicht wirtschaftsfeindlich, wie uns gerne unterstellt wird“, so ein Sprecher der B15 neu-Gegner beim Besuch der Vilsbiburger Wirtschaftsschau im September 2014. Im Gegenteil könnte die Wirtschaft Jahrzehnte eher von einer schnelleren und leistungsfähigen Straße profitieren, wenn statt der Autobahn B15 neu die Bundesstraßen B299 und B15 mit Ortsumfahrungen und Überholspuren ausgebaut würden. Dies ginge nicht nur wesentlich schneller, sondern würde auch Millionen von Steuergeldern einsparen. —mehr—

28.07.2014 10.000 Holzscheitl vor dem Münchner Innenministerium
Das war bestimmt ein ungewohnter Anblick für die Mitarbeiter im Bayerischen Innenministerium in München und für die Passanten auf der Ludwigstraße, als am 28. Juli ein Traktor mit Anhänger und 10.000 Holzscheiteln zum Odeonsplatz herangerollt kam. Unter lautem Beifall der Aktivisten und manchem Münchner Bürger wurden die Holzscheitl vor dem Ministerium ausgekippt. Pauken und Trompeten brachten die erwünschte Aufmerksamkeit für unser Anliegen.
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26.06.2014 Holzscheitl-Konvoi gegen die gelbe Autobahn „B15 neu“
Bürgerinnen und Bürger, Landwirte mit ihren Traktoren aus den Landkreisen Landshut, Mühldorf, Ebersberg und Rosenheim hatten sich zu einem Konvoi gegen die geplante Autobahn B15 neu gesammelt. Im Gepäck hatten sie Anhänger mit rund 10.000 Holzscheitln, die in 14 Tagen gesammelt worden waren. Jedes Holzscheitl stand für einen Bürger, viele waren individuell verschönert.
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15.07.2014 Bürger von Frauenhaarbach fordern die “Beerdigung” der B15 neu
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11.07.2014 CSU im Landkreis Landshut abgewählt

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10.07.2014 2000 Postkarten fürs Münchner Innenministerium
Geschätzte 6000 Bürgerinnen und Bürger hatten sich mit den Postkarten der Forderung an den Innenminister Herrmann angeschlossen, die Autobahn B15 neu aus der Anmeldeliste für den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 zu streichen und auf stattdessen umweltschonende Alternativen zu setzen.Die Abendschau berichtete.
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09.07.2014 Infoveranstaltung in Adlkofen

06.07.2014 Sommerfest der BN Ortsgruppe Geisenhausen

05.07.2014 Rote Läufer beim Attler-Lauf
Am Samstag den 05.07. haben 20 Läufern in den roten T-Shirts „Gegen-B15 neu“ am Attler-Lauf teilgenommen. Wir wollten damit auch regional weiter Flagge gegen die Autobahn „B15 neu“ setzen!
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02.07.2014 Infoveranstaltung in Pauluszell

03.06.2014 BN ruft zum Widerstand gegen B15 neu auf

22.05.2014 BR-Abendschau live in Wurmsham
Die Mahnfeueraktion entfacht auch die Abendschau.
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10.05.2014 206 Mahnfeuer entlang der Trasse
Über 5000 Bürger – Landwirte und Grundstückseigentümer, Arbeiter und Angestellte, junge Familien und Rentner, Alteingesessene und vor kurzem Zugezogene – an 206 Mahnfeuerstellen entlang der geplanten 137 km langen Autobahntrasse zeigten flammenden Widerstand. Funk und Fernsehen berichteten. Wir kamen damit am 15.05.2014 ins bayerische Polit- und Satiremagazin Quer 

11.03.2014 Übergabe von 12.343 Unterschriften in Berlin
Übergabe Online-Petition in Berlin an Staatssekretärin Dorothee Bär im Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur.Martin Burkert, Vors. des Bundesverkehrsausschusses, begrüßt Petenten
Burkert
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05.03.2014 Demo in Dorfen

03.09.2013 Pressekonferenz des BN, Kreisgruppe Landshut

02.07.2013 Naturschützer kritisieren Straßenbauorgie vor Münchner Staatskanzlei

Juli 2013 Dokumentarfilm
Erstaufführung des Dokumentarfilms über den Widerstand gegen die B15 neu im Vilsbiburger Cineplex und Spontan-Demo gegen Straßenbauorgien und Geldverschwendung für die B15 neu vor der Staatskanzlei in München

 

Materialien für Ihre eigenen Aktionen

Die finden Sie in unserem Shop, zum Beispiel die begehrten Rothemden mit dem Stop B15 neu-Logo. Schauen Sie einfach ab und zu mal rein. Da tut sich immer wieder etwas.


2012 Demo in Velden und Übergabe Memorandum an Verkehrsminister Peter Ramsauer

03.04.2011 Demo in Ohu

Februar 2011 Planfeststellungsbeschluss aufgehoben
Der Planfeststellungsbeschluss zur B15 neu zwischen Geisenhausen und Haarbach wird von der Regierung von Niederbayern auf Antrag des Bund Naturschutz aufgehoben.

August 2010 30 Jahre Widerstand
Bürgerinitiativen und Bund Naturschutz treffen sich in Geisenhausen mit dem Ziel den Bau der B15 neu zu stoppen. Paul Riederer spricht über 30 Jahren Widerstand. Neue Bürgerinitiativen gründen sich.

Juni 2010 Demo in Höhenberg bei Velden/Vils

Mai 2010 Stadtrat Vilsbiburg stimmt gegen B15 neu

30.11.2009 Bürgerinitiative Wurmsham gegründet

02.09.2009 Bürgerinitiative Vilsbiburg gegründet

August 2009 Demo in Geisenhausen gegen B15 neu

Juli 2009 Widerstand südlich A92
Der Widerstand gegen den Weiterbau der B15 neu über die A92 hinaus nach Süden formiert sich, mehrere Bürgerinitiativen werden gegründet.

November 2005 BN für Ortsumgehungen an der bestehenden B15
„Der Bund Naturschutz (BN) hält seine grundsätzlich ablehnende Position zur B15 neu weiterhin aufrecht und befürwortet den zweispurigen Ausbau der bestehenden B15 mit Ortsumgehungen, wo sie erforderlich sind. An längeren Steigungen ist auch ein dreispuriger Ausbau denkbar, um bessere Überholmöglichkeiten zu schaffen. Der BN begründet seine Stellungnahme neben dem enormen Eingriff in eine noch bäuerliche Kulturlandschaft sowie der Zerschneidung von Lebensräumen für die heimische Tierwelt auch damit, dass mit dem derzeitigen amtlich festgestellten Verkehrsaufkommen das Gesamtvorhaben B15 neu nicht gerechtfertigt werden kann.“

 


10.10.1996 Treffen BN mit CSU-Vertretern wegen B15 neu in Ohu / Ahrein

1994 Frontalangriff auf die Natur
Der Bund Naturschutz wertet den Planfeststellungsbeschluss zur B15 neu Saalhaupt – Schierling – Neufahrn als einen „Frontalangriff auf die Natur“.

20.08.1994 Demo in Ergoldsbach

13.02.1993 Gespräch des BN mit SPD-Vertretern wegen B15 neu

27.02.1992 DGB-Kreisvorstand spricht sich gegen B15 neu aus

06.01.1992 Bürger fordern Ortsumgehung für Ergoldsbach

1992 und 1994 Traktorenproteste in Vilsbiburg und Ergoldsbach

1991 Planfeststellungsbeschluss für B15 neu im Abschnitt Geisenhausen – Vilsbiburg/Haarbach

27.01.1992 Demo in Vilsbiburg

Juli 1991 Bürgerprotest in Vilsbiburg“]gegen B15 neu

Juli 1991 Bürgerprotest gegen B15 neu in Essenbach / Ohu

April 1991 Bürgerprotest gegen Trasse B15 neu durch Einödhof Scheueck / Geisenhausen

13.05.1989 Bürgerprotest gegen Trasse der B15 neu durch das Vilstal bei Mariaberg / Velden

15.08.1989 Bürgerprotest gegen Trasse der B15 neu durch die Landschaft bei Ruprechtsberg / Mariaberg, Velden Lkr. Landshut

13.08.1989 Bürgerprotest bei Unterthann / Wurmsham gegen Trasse der B15 neu quer zum Tal durch die Landschaft

„16.01.1987 Demo in Geisenhausen

1987 BN-Landesgeschäftsführer fordert Ortsumgehungen
Landesgeschäftsführer Helmut Steininger vom Bund Naturschutz (BN) fordert bei der Großkundgebung in Geisenhausen Ortsumgehungen statt der B15 neu.

1986 Großkundgebung gegen B15 neu und A94 in Schwindegg – „gegen die unsinnigen und landschaftsfressenden Betonpisten

26.07.1986 Demo in Schwindegg

23.11.1985 Demo in Landshut

Juni 1985 Bürgerprotest gegen Trasse der B15 neu durch Naherholungsgebiet Gretlmühle, Stadt Landshut

1985 Traktorenprotest in Landshut

1984 BN lehnt B15 neu kategorisch ab
Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe des Bund Naturschutz (BN) beschließt die kompromisslose Ablehnung der B15 neu.

16.07.1984 Demo in Vilsbiburg

1971 Raumordnungsverfahren für B15 neu
Das Raumordnungsverfahren für geplante A93 wird durchgeführt. Die Trasse der A93 zwischen Regensburg – Landshut – Rosenheim wird später nach Westen verschwenkt, und die Autobahn verharmlosend umbenannt: in B15 neu.


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Mahnfeuer – Bürger im Lkr. Landshut gegen die B15 neu im kleinen Vilstal

 Die „Bürger gegen die B15 neu im Kleinen Vilstal“ laden ein: http://stop-b15-neu.de/events/83/mahnfeuer-buerger-gegen-die-b15-neu-im-kleinen-vilstal/ Der neue Verkehrswegeplan bedroht akut unseren Lebensraum. Zwei der nur noch drei aktuellen Planungsvarianten für die B15 neu umgehen zwar Landshut weit im Osten bis vor Geisenhausen, sollen dann aber als „Autobahn“ im Kleinen Vilstal Richtung Altfraunhofen bis zur Anbindung an die B15 alt verlaufen. Diese unverantwortliche Routenführung bedroht nicht nur uns Menschen, sondern zerstört in großem Stil wichtige landwirtschaftliche Nutzflächen, ein einzigartiges FFH-Naturschutzgebiet so wie ein beliebtes […]

Bürgerbeteiligung zum neuen BVWP läuft bis 2. Mai

Auf in die Startlöcher, macht euch bereit! Der Referentenentwurf zum neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 ist online und das Projektinformationssystem PRINS gibt mittels einer Deutschlandkarte detaillierte Informationen zu allen im BVWP enthaltenen Verkehrsprojekten.   1. Schritt: Sich Informieren Die Seiten im BVWP, welche die B15 und die B15 neu betreffen, sind 85, 88 und 92 (PDF-Seitennummerierung). Dort heißt es, dass die Westtangente Rosenheim und auch der Abschnitt Ergoldsbach–Essenbach fest im BVWP 2030 disponiert sind, dass die Abschnitte Anschlussstelle (AS) Landshut–Essenbach, O-OU Landshut (A 92 – B299) und S-OU Landshut (B299 – B15) in den Vordringlichen […]

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B15 neu-Downgrading: Eure Mithilfe ist wichtig!

Die zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 angemeldeten Projekte sind nach uns vorliegenden Informationen jetzt vollständig bewertet. Das waren ca. 2.000 Projekte, davon allein rund 1.600 für den Straßenbau, darunter der Weiterbau der B15 neu von der A 92 in Richtung Süden mit Ziel Rosenheim. Die Ergebnisse sollen Mitte März 2016 für jedes Einzelprojekt öffentlich gemacht werden. Wie wurde bewertet? Für die 4 Teilbereiche (Nutzen-Kosten-Analyse, Umweltbewertung, raumordnerische Bewertung und städtebauliche Bewertung) wurde jeweils eine Punktzahl ermittelt und diese zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Diese Gesamtpunktzahl bildet die Grundlage für die zukünftige […]

Stellungnahme zur Bewertungsmatrix der Ortsumfahrung Landshut

Rosi Steinberger von Bündnis 90 / Die Grünen hat ein Gegengutachten zur Ortsumfahrung Landshut in Auftrag gegeben. Dipl.-Geogr. Wulf Hahn von SRL, der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL e.V., hat sich ins Thema eingearbeitet. Zur Erinnerung: Zur Ortsumgehung Landshut wird derzeit ein Dialogforum Ost-Süd-Umfahrung durchgeführt. Diskutiert werden insgesamt 9 Planfälle, die sich in weitere Varianten und Untervarianten untergliedern. Um die Vielzahl der Planfälle vergleichen zu können wurde in der 2. Sitzung des Dialogforums am 5.10.2015 vom Staatlichen Bauamt Landshut eine sogenannte […]

Asphaltlobby

Die Initiative „Pro B15 neu“ wird gesponsert – von der Straßenbaulobby!

Pro B15 neu, gesponsert – von der Straßenbaulobby! „Die unabhängige Initiative Pro B15 neu finanziert sich durch die Spenden ihrer Unterstützer an die Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen und Verkehrsplanung (GSV). Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.“ So steht es auf der Homepage der Pro B15 neu. Kein Wunder, dass die „Pro B15 neu“-Initiative, jedenfalls keine Bürgerinitiative, sich 1000 Euro für eine Zeitungsanzeige und eines der teuersten Werbebüros für ihre Website sowie die Übernahme der Portokosten für ihre Postkarten leisten kann. […]

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