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Liebe Betroffene an der Neubautrasse der B15 neu,

gebannt und voll Sorge blicken viele von uns derzeit nach Osten, der Krieg in der Ukraine überschattet den Alltag und anstehende Entscheidungen hierzulande. Dennoch möchten wir Sie auf dem Laufenden halten über die Entwicklungen rund um die Gelbe Autobahn.

Es gibt wieder eine Mahnfeueraktion an der geplanten Neubautrasse der B15 neu südlich der A 92. Details zu Datum, Treffpunkt und Beginn finden Sie in dieser 45. Ausgabe unseres Newsletters.

Vielleicht fragen Sie sich, wie der Stand unserer Postkartenaktion an den Bundesverkehrsminister ist, von der wir im letzten Newsletter berichtet haben. Wo die Karten gerade sind und was weiter damit passiert, das lesen Sie in dieser Ausgabe.

Außerdem haben wir uns einer bundesweiten Initiative für ein sofortiges Moratorium von Bundesfernstraßen angeschlossen. Auch darüber wollen wir Ihnen schreiben.

Und schließlich wurden wir auf ein Video aufmerksam gemacht, dass wir unbedingt mit Ihnen teilen wollen.

Wir zählen weiterhin auf Ihre Unterstützung und wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.
Ihre Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der B15 neu

 

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21. 05. 2022: Die BI Adlkofen lädt zum Mahnfeuer

"Kemmts, mia gfrein uns auf eich !"

Adlkofen ist die nächste größere Gemeinde an der geplanten Neubautrasse der B15 neu und ist massiv betroffen durch den Weiterbau südlich der A 92, von der sog. Variante 1c. Wird die autobahnähnliche Straße gebaut, dann durchtrennt sie Gemeindeteile und bremst damit die Entwicklung der Kommune, Landwirte werden wertvolle Flächen verlieren und die Regionalversorgung erlebt einen Rückschlag, und für die Anwohner bedeutet die Trasse eine enorm steigende Lärm- und Abgasbelastung.

Seit zwei Jahren haben sich in Adlkofen sehr aktive Bürger zu einer Initiative (BI) zusammengeschlossen, um ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Fakten über die künftigen Auswirkungen für die Gemeinde zu informieren.

Am 21. Mai 2022 steigt ab 19 Uhr an der Kapelle in Engkofen unweit von Adlkofen eine große Mahnfeueraktion. Die Organisatoren besorgen Feuerschalen, Holz, Würstl, Stockbrot und Getränke.* Der Weg zur Kapelle ist in Engkofen ausgeschildert. mehr

Zuvor wird der Grünen Bundestagsabgeordneten Marlene Schönberger, selbst eine Adlkofenerin und daher sehr ortskundig, ein Stapel Protestpostkarten betroffener Bürger übergeben, welche die Abgeordnete dem Bundesverkehrsminister Volker Wissing / FDP persönlich überreichen wird.

Interessiert? Dann können Sie bereits um 17 Uhr zur geplanten Trasse bei Wölfelkofen kommen. Dort wird auch eine Tafel am Fuß-/Radweg aufgestellt, die allen Vorbeikommenden den geplanten Trassenverlauf der autobahnähnlichen Straße zeigt. Oder wir treffen uns alle ab 19 Uhr beim Mahnfeuer an der Kapelle.

* Bei Regenwetter muss die Veranstaltung leider ausfallen.

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Wie ist der Stand der jüngsten Postkartenaktion?

Auf dem Weg ins Bundesverkehrsministerium

Mittlerweile haben sich von der B15 neu Betroffene ihre Postkarten bei den Kontaktstellen abgeholt oder wurden wnschgemäß beliefert: insgesamt über 2000 Stück ! Weitere Postkarten wurden direkt von unserer Website runtergeladen und ausgedruckt.

Ausgefüllt und zum Briefkasten gebracht, erreichen sie nun seit einigen Tagen ihr Ziel: den FDP-Bundesverkehrsminister Volker Wissing in Berlin.

Einen weiterer Stapel Karten wird Marlene Schönberger, MdB der Grünen, dem Verkehrsminister in den nächsten Tagen persönlich überreichen. Dieser hatte früher gesagt, er „stehe ohne Wenn und Aber hinter den Pariser Klimaschutzzielen“. Tausende Menschen um Adlkofen und weiter im Süden warten auf entsprechende und deutliche Signale aus dem Verkehrsministerium.

Herr Minister, verpassen Sie den Neubauprojekten im Bundesverkehrswegeplan ein Moratorium !

Übrigens: wer noch keine Postkarte verschickt hat, kann sich sein persönliches Exemplar immer noch von unserer Website runterladen. Dazu klicken Sie einfach auf diesen Link.

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Wir haben uns dem BVI angeschlossen

Für ein Moratorium beim Bundesfernstraßenbau und
für Klimaschutz im Straßenverkehr

Bundesweite Karte von Bündnis Verkehrsinitiativen
Die Karte auf der BVI-Website wird laufend aktualisiert

 

BVI steht für Bündnis VerkehrsInitiativen. Das BVI agiert bundesweit, die sich lokal gegen Großprojekte im Straßenbau engagieren, derzeit sind das über 80 einzelne Bürgerinitiativen. Seit kurzem sind auch wir dabei.

Das BVI tritt ein für ein sofortiges Moratorium für den Neubau und Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen. Das BVI fordert eine an den Anforderungen des Klimaschutzes orientierte, mit Bürgerbeteiligung umgesetzte, grundlegende Überprüfung der Bedarfspläne des Bundesverkehrswegeplans 2030.

Wir fanden, das sind die richtigen Leute und ein wichtiger Partner für uns.

Das Bündnis Verkehrsinitiativen sieht sich durch den Bericht des Expertenrats für Klimafragen in seiner Kritik an den Ausbauplänen des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP) bestätigt. Der Expertenbericht vom 13. 04. 2022 weist nach, dass der Verkehrssektor als einer von zwei Sektoren seine gesetzlich vorgegebenen Klimaziele nicht einhalten kann. Im Gegenteil stieg im Jahr 2021 die CO2-Belastung sogar.

Schreiben Sie uns gerne, was Sie von dieser Kooperation halten. Vielleicht haben Sie auch Ideen, wie unsere Gemeinschaft zum Stopp der B15 neu ein solches Bündnis nutzen könnte. Schicken Sie Ihre Vorschläge und Ideen an info@stop-b15-neu.de

Wir sind Mitglied im Bündnis Verkehrsinitiativen

Den Bericht des Expertenrats für Klimafragen können Sie hier runterladen. Ab S. 69 im Bericht geht's direkt um die Emissionsüberschreitung im Verkehrssektor.

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Expertenvideo

Verkehrswende und Ausbaustopp

In einem Video beziehen Expert*innen auf gut verständliche Weise Stellung zum Fernstraßenbau in unserem Land. Die Expert*innen sind Werner Reh, verkehrspolitischer Referent des BUND, Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH, Lukas Hammer, Vorsitzender Umweltausschuss Nationalrat Österreich, der Schauspieler Hannes Jaenicke und weitere Wissenschaftler*innen.

Sie kommen zu dem Schluss: Keine Klimawende ohne Verkehrswende! Und Verkehrswende ist mehr als nur Antriebswende. Sie fordern:

• Ausbaustopp aller Fernstraßenprojekte

• BVWP-Kriterien überprüfen

• Personelle und finanzielle Ressourcen umschichten

• Weg vom Autobahnbau

• Hin zum Ausbau von Schiene, ÖPNV, Radverkehr und

• Sanierung maroder Infrastruktur

Hier kommen Sie zum Video !

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Zum Vormerken: 18./19. Juni 2022

Aktionstage für die soziale und klimagerechte Mobilitätswende

Die Aktionstage sind bundesweit und denezntral. Sie werden organisiert von #MobilitätswendeJetzt!

Interessiert? Mehr dazu finden Sie hier.

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Wie kann ich der Gemeinschaft beitreten?

Für nur 12 Euro Jahresbeitrag werden Sie Mitglied in der „Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse Regensburg Rosenheim (B15 neu) e.V. gegründet 1974“. Unser Verein finanziert sich ausschließlich aus den Mitgliedsbeiträgen und privaten Kleinspenden für die Vereinskasse. Zur Satzung geht's hier.

Hier finden Sie das Beitrittsformular. Einfach ausdrucken, unterschreiben und schicken an:

Gisela Floegel
Herrnfeldener Str. 9
84137 Vilsbiburg
info@stop-b15-neu.de

Das Beitrittsformular finden Sie auch unter dem Reiter "Beitreten" auf unserer Webseite.

Unsere Gemeinschaft ist vom Finanzamt Mühldorf als gemeinnützig anerkannt.

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Viele weitere Informationen auf stop-b15-neu.de

Viele Fakten haben wir in alphabetischer Form für Sie hier aufbereitet.

Ausführliches Kartenmaterial gibt es hier.

Mit unserem Newsletter halten wir Sie auf dem Laufenden.

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hier nicht
und nicht anderswo

Die B15 neu zerschneidet unsere Heimat! Sie vernichtet Bauern, Land und Höfe! Sie belastet viele neue Ortschaften! Sie verhindert sinnvolle Verkehrslösungen! Sie verschwendet Steuergelder, egal auf welcher Trasse! Sie macht weiter mit der maßlosen Flächenversiegelung in Bayern.

Wir brauchen endlich Lösungen! Deshalb

• sind wir nach wie vor für den Stopp der B15 neu an der A 92.

• treten wir ein für eine echte Verkehrslösung für Landshut.

Ziel einer zukunftsfähigen Verkehrswegepolitik muss es sein, dass Neuerungen zur verkehrlichen Infrastruktur von den Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werden.

an der A 92


Wir bleiben dran!

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